Kundengaertner.ch

Nützlinge oder Schädlinge?

Maikäfer

Merkmale: Der Maikäfer ist ca. 20 - 30 mm gross. Typische weisse, dreieckige Seiten?Flecken. Seine Flügeldecken sind braun. Fliegt vor allem in den Abenddämmerung.

Schaden: Massenhaftes Auftreten heute eher seltener geworden. Bei Massenflug grosse Schäden bei Laub und Apfelbäumen.

Natürliche Feinde (Larven und Käfer): Igel, Maulwurf, Fledermaus und Spitzmaus sowie Nematoden, Pilze und Bakterien.

Maikäfer-Larven

Merkmale: Die Larve wird bis ca. 25 - 30 mm lang. Sie können die Maikäfer Larve gut erkennen, indem sie sie auf eine Unterlage legen. Die Larve bewegt sich dann seitlich gekrümmt vorwärts.

Schaden: Sie ernähren sich von Rasen?, Wiesen? sowie Knollenwurzeln und Rhizomen. 

Junikäfer

Merkmale: Der Junikäfer ist ca. 14 - 18 mm gross und weisst eine dichte Behaarung an Halsschild und Beinen auf. Er ist braun?schwarz?gelb gefärbt und fliegt in den Abendstunden.

Schaden:
Der Junikäfer ernährt sich von Blättern an Bäumen und Sträuchern. Die Schäden sind eher unbedeutend.

Natürliche Feinde (Larven und Käfer): Igel, Maulwurf, Spitzmaus und Vögel 

Junikäfer-Larven

Merkmale: Die Larve wird bis ca. 20 - 35 mm lang. Legt man sie auf eine Unterlage, bewegt sie sich auf ihren 6 Beinen vorwärts. Auf dem Hinterteil
erkennt man einen flachen "Mercedes?Stern".

Schaden: Sie fressen vor allem Rasen und Wiesenwurzeln. Vergilbte Stellen im Rasen können einen Hinweis auf diese Larven sein. 

Rosenkäfer

Merkmale: Der Rosenkäfer ist ca. 15 - 20 mm gross. Einer der schönsten Käfer mit einer metallisch gold?grün glänzenden Färbung und kleinen weissen Flecken am hinteren Teil der Flügel.

Schaden: Er richtet kaum Schaden an, meist nur unbedeutender Blütenfrass.

Natürliche Feinde (Larven und Käfer): Maulwurf, Spitzmaus und Vögel 

Rosenkäfer-Larven

Merkmale: Die Larve wird bis ca. 25 - 35 mm lang. Sie ist gut erkennbar, weil sie sich auf dem Rücken fortbewegt.

Schaden: Sie fressen nur abgestorbenes Pflanzenmaterial und sind daher im Kompost nützlich. Wer Komposterde in Kübeln und Töpfen verwendet, muss aufpassen:  Wandern die Larven mit ein, haben sie meist wenig abgestorbenes Pflanzenmaterial und fressen dann die Wurzeln der Topfpflanzen. 

Gartenlaubkäfer

Merkmale: Der tagaktive Gartenlaubkäfer ist ca. 8 - 11 mm gross. Sein Kopf und Halsschild sind metallisch grün gefärbt, die Flügeldeckel sind braun. Die Fühler
sind kurz und enden fächerförmig in drei Lamellen.

Schaden: Er frisst die Blätter von Obstbäumen und Früchten

Natürliche Feinde:
Insektenfresser, Vögel und Dolchwespen. 

Gartenlaubkäfer-Larven

Merkmale: Die Larve wird bis ca. 15 mm lang. Sie bewegt sich auf den 6 Beinen fort. Auf ihrem Hinterteil hat es einen "Smiley".

Schaden: Sie ernähren sich von Rasen und Wiesenwurzeln. 

Dickmaulrüssler

Merkmale: Der Dickmaulrüssler ist ca. 10 mm gross. Der eher nachtaktive Käfer weist eine dunkelbraune Färbung auf.

Schaden: Ganz typisch ist der buchtenförmige Frass an den Blättern der Zierpflanzen. Dies ist zwar unschön anzusehen, schadet den Pflanzen jedoch nur wenig.

Natürliche Feinde (Larven): Nematoden - winzige Fadenwürmer - im Boden ausbringen. 

Dickmaulrüssler-Larven

Merkmale: Die Larve wird ca. 12 mm lang und bewegt sich nicht fort.

Schaden: Sie können erhebliche Schäden an Wurzeln von Beeren, jungen Obstbäumen, Rasen und Zierpflanzen anrichten. Das kann bis zum Absterben der Pflanze führen. Eine Bekämpfung, z.B. mit den winzigen Nematoden oder chemisch, ist hier dringend angezeigt. 

Kartoffelkäfer

Merkmale: Der 7 - 15 mm lange Kartoffelkäfer ist gelb, wobei sein Halsschild schwarze Flecken aufweist. Auf den Flügeldecken sind zehn dunkle Längsstreifen.

Schaden: Kartoffelkäfer können innert kurzer Zeit ganze Kartoffelfelder kahl fressen.

Natürliche Feinde: Keine! Er ist ohne Chemische Insektizide nicht zu bekämpfen. Alternative: von Hand ablesen. 

Kartoffelkäfer-Larven

Merkmale: Die Larven sind schmutzigrot mit seitlichen, schwarzen Punktreihen.

Schaden: Wie auch die Käfer, fressen die Larven oberirdische Pflanzenteile bis zur kahlen Pflanze. Die letzte Generation im Jahr überwintert im Boden und kommt nächstes Jahr wieder. Eine effektive Bekämpfung ist nur chemisch möglich.