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FreilandFuchsien

Winterharte Fuchsien sollten eigentlich nicht mit den klassischen, nicht winterharten Fuchsien-Hybriden verglichen werden, die als Topfpflanzen kultiviert werden. Dennoch geschieht dies fast zwangsläufig - und führt dazu, dass Freilandfuchsien ein Schattendasein fristen.

Halbstrauch oder Staude

Freilandfuchsien verholzen an geschützten Standorten und werden dann von Jahr zu Jahr schöner. In rauerem Klima frieren die oberirdischen teile meist zurück und die Pflanzen treiben im Frühling wie klassische Stauden an der Basis wieder aus. An solchen Standorten kann etwas Winterschutz nicht schaden. Wichtig ist ferner, sie nicht zu spät und genug tief zu pflanzen und möglichst starke Pflanzen zu verwenden. Der Wurzelballen darf durchaus einige Zentimeter unter die Erdoberfläche kommen. Im März schneidet man die Pflanzen ganz zurück. Worauf sie sich während der Vegetationszeit wieder zügig aufbauen. Vitale Pflanzen blühen ab Juni den ganzen Sommer über bis zu den ersten Frösten.

Ansprüche und Standort

Im Gegenteil zu den als Topfpflanzen kultivierten Sorten, die für Schattenlagen empfohlen werden, sind winterharte Fuchsien für halbschattige und windgeschützte Standorte geeignet. Wenn sie genügend Feuchtigkeit haben, gedeihen sie auch in der vollen Sonne. Die Pflanzen bevorzugen einen durchlässigen, humosen und leicht saurer Boden. Dies erreicht man zum Beispiel mit etwas Kompost oder Torf bei der Pflanzung; ein leicht sauer wirkender Langzeitdünger (Osmocote) kommt den Ansprüchen ebenso entgegen.

Quelle: die Gärtner-Fachzeitschrift 9/2011

Eine elegante Erscheinung: 'Madame Cornelissen' mit rot-weissen Blüten.
Erinnert am Meisten an die Basisform und ist sehr robust: 'Fuchsia Riccartonii'.
'Tom Thumb' ist eine kompakte Sorte, die auch im Vordergrund stehen darf.